Wissenswertes zum Klimawandel

Wie warm sind die Ozeane?

Um beim Thema "Klimawandel" mitreden zu können, sollte man sich zunächst einige wichtige Eckdaten ansehen.

Die Durchschnittstemperatur aller Ozeane beträgt 4 Grad Celsius. Das lässt sich auf dem Hamburger Bildungsserver oder in Wikipedia unter dem Stichwort "Tiefsee" nachlesen. An einigen Stellen ist das Wasser mehr als zehntausend Meter tief. Dort am Meeresgrund treten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf, ohne dass das Wasser zu Eis wird.

In einer Tiefe von bis zu 2.000 Meter hat sich das Wasser in mehreren Jahrzehnten um 0,1 Grad Celsius erwärmt. Die Wärmemenge entspricht einem Temperaturunterschied unserer Atmosphäre von 36 °C! Anders gerechnet: Würden sich die Ozeane von 4,0 °C auf 4,1 °C erwärmen, dann sinkt die durchschnittliche Lufttemperatur von 15 auf minus 21 Grad!

In der Erdgeschichte gab es mehrfach Temperatursprünge um 14 (vierzehn) Grad nach unten und zwar innerhalb von 10 (zehn) Jahren. Das berichtet kein geringerer als der Astrophysiker Professor Harald Lesch.

Ein anderes Thema ist "Peak Oil". Wenn es stimmt, dass die Hälfte von Kohle, Öl und Gas demnächst (etwa im Jahr 2030) zur Hälfte aufgebraucht sind, dann kann uns gar nichts passieren, was eine menschengemachte Erderwärmung betrifft. Es sei angemerkt, dass die weltweite Kohleförderung in den letzten 5 Jahren leicht rückläufig war, wenn die Tabellen in Wikipedia korrekt sind.

CO2-Gehalt der Luft 1850: 280 ppm

CO2-Gehalt der Luft 2018: 410 ppm

Sind Kohle, Gas und Öl in 150 Jahren weitgehend verbraucht, finden sich 540 ppm CO2 in der Luft.

Zum Vergleich: vor einigen Millionen Jahren hatten wir 6.000 ppm (sechstausend) in der Luft, s. Wikipedia.

(ppm ist die Abkürzung für parts per million.)



Wer aber nun meint, er brauche nichts zu tun, der irrt gewaltig. Schon die nächste Generation wird mehr als 50% Energie einsparen müssen. Für ein afrikanisches Kind hieße das: an jedem zweiten Tag wird der Teller Reis gestrichen. Wir Europäer, Chinesen und Amerikaner haben es deutlich besser: wir reduzieren unseren Verzehr von Kopfschmerztabletten auf die Hälfte und fahren nur noch halbsoviel durch die Gegend.